Die weibliche Sexualfunktion ist multifaktoriell — Hormone, Stress, Beziehung und Gefäßgesundheit spielen alle eine Rolle. Nahrungsergänzungsmittel haben bescheidene Belege für die Verbesserung der Libido, besonders bei Frauen in der Peri- und Postmenopause.
- Maca-Wurzel (1,5–3 g/Tag): Mehrere kleine RCTs zeigen Verbesserung der Libido bei prämenopausalen und postmenopausalen Frauen. Non-hormoneller Mechanismus.
- Tribulus terrestris (500–750 mg/Tag): Bei Frauen besser belegt als bei Männern. Eine RCT aus 2014 zeigte aussagekräftige Verbesserungen bei sexueller Erregung und Verlangen bei menopausalen Frauen.
- L-Arginin + Yohimbin-Kombination: Verbessert die Gefäßreaktion und Erregung.
- Bockshornklee (600 mg Testofen/Tag): Einige Belege für Libido bei Männern und Frauen durch Modulation des sexualhormonbindenden Globulins.
- Ashwagandha (600 mg KSM-66/Tag): Reduziert stressbedingte Libidosuppression.
- Produkte, die mit nicht aufgelisteten Arzneimitteln gepanscht sind (in dieser Kategorie verbreitet)
- Yohimbin in hohen Dosen ohne kardiovaskuläres Screening
- Proprietäre „weibliche Verbesserungs"-Mischungen mit verborgenen Dosen
- Behauptungen von „sofortigen" Effekten ohne arzneimittelähnliche Mechanismen
Tests auf Reinheit durch Dritte (besonders wichtig angesichts von Verfälschungen), standardisierte Extrakte, zu klinischen Studien passende Dosen und Evidenzqualität. Produkte, die mehrere Stoffwechselwege ansprechen (hormonal + gefäßbedingt + Stress), erzielen höhere Bewertungen, wenn sie transparent dosiert sind.