Wechseljahrs-Supplemente zielen primär auf Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmung und Schlaf ab. Die Evidenzqualität variiert je nach Inhaltsstoff erheblich. Keine erreicht die Wirksamkeit der Hormonersatztherapie, aber mehrere bieten bedeutsame Linderung.
- Schwarze Traubensil (20–40 mg standardisierter Extrakt/Tag): Das am häufigsten untersuchte Wechseljahrs-Supplement. Mehrere Meta-Analysen zeigen bescheidene Reduktion der Häufigkeit von Hitzewallungen.
- Soja-Isoflavone (40–80 mg/Tag): Phytoöstrogene. Vorteile am stärksten bei Frauen, die Equol effizient metabolisieren (etwa 30 % der westlichen Frauen).
- Rotklee (40–80 mg Isoflavone/Tag): Ähnlicher Phytoöstrogen-Mechanismus wie Soja.
- Magnesiumglycinat (200–400 mg/Tag): Unterstützt Schlaf und Angst während des Wechsels.
- Ashwagandha (300–600 mg KSM-66): Unterstützt die Cortisolregulation und Schlafqualität während der Wechseljahre.
- Schwarze-Traubensil-Produkte mit unklar formulierten Hepatotoxizitätswarnungen
- Hohe Dosen Phytoöstrogene bei Frauen mit Hormon-sensitiver Krebsgeschichte
- „Bioidentische Hormone" vermarktet als Supplemente (enthalten normalerweise echte Hormone — nur auf Rezept)
- Proprietäre „Wechseljahrs-Support"-Mischungen, die einzelne Dosen verschleiern
Standardisierte Extrakte, klinische Dosen, Tests von Drittparteien und klare Sicherheitshinweise für Frauen mit östrogensensitiver Krebsgeschichte. Wir bevorzugen Single-Ingredient-Produkte, die personalisiertes Stacking ermöglichen.