MSM bei Arthritis: Dosierung, Vorteile und Nebenwirkungen
Auch bekannt als: Methylsulfonylmethan, Dimethylsulfon, DMSO2, Organischer Schwefel
MSM ist eine Schwefelverbindung, die sich in fast jeder Gelenkformel findet, normalerweise zusammen mit Glucosamin und Chondroitin. Die Studienbelege sind gering sowohl in der Anzahl der Studien als auch in der Effektgröße und widersprechen sich: Eine 12-Wochen-Studie mit 3.375 g/Tag verbesserte die WOMAC-Funktionen und Gesamtwerte, während eine 8-Wochen-Studie mit 3 g/Tag bei 180 Personen keinen signifikanten Unterschied feststellte.
Wie MSM (Methylsulfonylmethan) funktioniert
Liefert bioverfügbaren Schwefel, der bei der Synthese von Glykosaminoglykanen und Kollagen sowie bei der Glutathion-Produktion verwendet wird. Entzündungshemmende Aktivität wurde durch Hemmung der NF-κB-Signalisierung und reduzierte Expression pro-inflammatorischer Zytokine berichtet. Der Zusammenhang zwischen Schwefelversorgung und verbesserter Gelenkfunktion ist eher eine Schlussfolgerung als eine nachgewiesene Kausalität.
Vorteile
- Symptome der Osteoarthritis: eine 12-Wochen-randomisierte Studie mit 1.125 mg dreimal täglich zeigte signifikante Unterschiede in WOMAC-Gelenkfunktion und Gesamtwert.
- Kombination mit Glucosamin und Chondroitin: einige Studien zeigen, dass der Zusatz bei leichter Erkrankung hilft, andere differenzieren nicht zwischen Zusatz und Basiskombination.
- Trainingsinduzierte Muskelkater: vorläufig, kleine Studien.
- Negatives Ergebnis, das bekannt sein sollte: 3 g/Tag für 8 Wochen bei 180 Probanden führte zu keinem signifikanten Unterschied in den verwendeten Messwerten.
Forschungszusammenfassung
Kim 2006 Pilotstudie zu MSM bei Kniearthrose-Schmerzen, Debbi 2011 randomisierte kontrollierte Studie, die WOMAC-Verbesserungen bei 1.125 mg dreimal täglich zeigte, und eine 2017 randomisierte kontrollierte Studie bei Militärrekruten mit 3 g/Tag, die keinen signifikanten Unterschied feststellte. Zusammen gelesen ist die ehrliche Position ein kleiner Effekt, der sich nicht zuverlässig reproduzieren lässt.
Empfohlene Dosierung
Minimale wirksame Dosis
3 g/day
Maximale sichere Dosierung
6 g/day
3–6 g/Tag, normalerweise aufgeteilt. Die positive WOMAC-Studie verwendete 1.125 mg dreimal täglich für 12 Wochen; eine Pilotstudie verwendete 3 g zweimal täglich. Studien mit weniger als 12 Wochen Dauer sind häufiger negativ, was eher den Zeitrahmen als die Verbindung widerspiegeln könnte.
Nebenwirkungen
Mild und überwiegend gastrointestinal: Blähungen, Übelkeit, Durchfall. Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit werden berichtet. Gut verträglich in Studien bis zu 6 g/Tag.
Wechselwirkungen
Keine gut dokumentierten Wechselwirkungen mit Arzneimitteln. Da MSM häufig in Kombination mit Glucosamin verkauft wird, sollte jeder, der Warfarin nimmt, beachten, dass Glucosamin den Effekt verstärken kann, obwohl MSM selbst nicht dafür bekannt ist.
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Häufig gestellte Fragen
Medical Disclaimer
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Sources & References
- Kim LS et al. 2006 — Efficacy of methylsulfonylmethane in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. Osteoarthritis Cartilage.
- Debbi EM et al. 2011 — Efficacy of methylsulfonylmethane supplementation on osteoarthritis of the knee: a randomized controlled study. BMC Complement Altern Med.
- 2017 randomised controlled trial — Methylsulfonylmethane versus placebo to prevent knee pain in military initial entry trainees.