Nahrungsergänzungsmittel gegen Schnarchen zielen auf Atemwegsaustrocknung, Nasenverstopfung oder Schlafqualität ab. Keines ist so wirksam wie Gewichtsabnahme, Positionstherapie oder CPAP bei obstruktiver Schlafapnoe – aber mehrere können bei primärem Schnarchen sinnvolle Linderung bieten.
- Pfefferminzöl (topisches Rachenbespray): Entzündungshemmend und schleimdünnend. Kurzfristige Symptomlinderung.
- Eukalyptus- und Menthol-Sprays: Reinigen die Nasenwege, reduzieren verstopfungsbedingt verursachtes Schnarchen.
- Vitamin C (500–1000 mg/Tag): Entzündungshemmende Unterstützung für Nasengewebe.
- Melatonin (0,5–3 mg/Tag): Verbessert die Schlafqualität, kann Schnarchen indirekt reduzieren.
- Magnesium-Glycinat (200–400 mg): Muskelentspannung unterstützt den Atemwegstonus.
- Produkte, die Schlafapnoe „heilen", behaupten – Apnoe erfordert ärztliche Diagnose und Behandlung
- Rachensprays mit Propolis bei Bienenallergien
- Schlaf-sedierende Kombinationen, die Apnoe verschlimmern können
- Proprietäre „Anti-Schnarch"-Mischungen mit nicht offengelegten sedativen Kräutern
Realistische Anspruchsformulierung, Sicherheitsprofil der Inhaltsstoffe, Tests durch Dritte und eine klare Kennzeichnung, dass Schnarchen auf unbehandelte Schlafapnoe hinweisen kann, die ärztliche Bewertung erfordert.